In der diy-Ausgabe 8/2026 geht es um eine zentrale Herausforderung des europäischen DIY-Handels: Wo der Umsatz nicht mehr von allein wächst, rückt die genaue Kenntnis des eigenen Warenbestands in den Mittelpunkt. Unser Geschäftsführer Achim Höfer ordnet als Branchenexperte ein, was das für Händler bedeutet.
Die Umsätze im europäischen Baumarktsektor sinken vielerorts, der Nachfrageschub aus den Corona-Jahren ist abgeklungen und die schwache Baukonjunktur bremst zusätzlich, erkennbar auch an der Konsolidierung unter den großen Handelsketten. Höfers Fazit: In einem Markt, der kaum noch wächst, entsteht das Ergebnis „nicht durch mehr Umsatz, sondern durch weniger Verlust".
Genauigkeit im Bestand wird zum Margenfaktor. Fehlende Ware führt zu verpassten Verkäufen, gebundenes Kapital in Überbeständen muss abgeschrieben werden und Services wie Click & Collect funktionieren nur mit verlässlichen Bestandsdaten.
Das Problem: Genaue Bestandsarbeit braucht viele helfende Hände, doch Personal wird im Einzelhandel knapper und teurer. Händler stehen oft vor der Wahl, entweder die Verkaufsfläche während einer Zählung zu schwächen oder mit Überstunden gegenzusteuern – beides kostet Marge.
Der Lösungsansatz aus dem Artikel: Bestandsarbeit an spezialisierte, flexibel skalierbare Teams auslagern, statt die Stammbelegschaft dauerhaft aufzustocken. Auch unsere eigene Projekterfahrung bestätigt diesen Trend: In mehr als zehn europäischen Ländern und über 10.000 Retail-Projekten pro Jahr beobachten wir eine steigende Nachfrage nach Inventurdienstleistungen.
Als herstellerunabhängiger Partner begleiten wir Händler entlang des gesamten Bestands- und Preisschilder-Lifecycles, mit Prozessen, die sich an jedes Filialnetz anpassen, ohne an Genauigkeit zu verlieren.
Den vollständigen Artikel finden Sie in der diy 8/2026 (Seite 40–41) sowie online auf diyonline.de.